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Beratung und Information zu Arbeit/Ausbildung, Jobsuche, finanziellen Leistungen

Beratung und Information zu Ausbildung/Studium, Beruf und Arbeit

Ausbildung und Studium

 

Weiterbildungsberatung

Berufscoaching, für Menschen, die aktuell zu Hause sind oder berufsbedingt stark an ihre Grenzen kommen, erhalten Sie bei der Weiterbildungsberatung an der VHS: 0451/1224037 oder anke.bruns@luebeck.de

 

Finanzielle Hilfen

  • Finanzielle Unterstützung und Informationsübersicht des Bundes (BMFSFJ): Grundsicherung, Kurzarbeitergeld, Notfall-Kinderzuschlag, Lohnersatz wegen Schul- und Kitaschließung, BaföG
  • Informationen zu finanziellen Unterstützungsangeboten finden Sie auch auf der Seite Luebeck.de unter  FAQ / Gewerbe und Handel
  • oder bei der Wirtschaftsakademie
  • Handwerkskammer Lübeck
  • IHK Lübeck
  • Informationen des Landes Schleswig-Holstein
  • Jobcenter: Aufgrund der aktuellen Entwicklung zu COVID-19 ist der persönliche Publikumsverkehr für alle Kund:innen des Jobcenters Lübecks ausgesetzt. Es entstehen keine finanziellen Nachteile, die Leistungsgewährung wird sichergestellt. Ein Zutritt der Räumlichkeiten im Jobcenter Lübeck ist ausschließlich bei finanziellen Notfällen und nur nach vorheriger telefonischer Terminvergabe zulässig. Sämtliche Anliegen sind telefonisch unter 0451/588-633 (montags bis freitags von 8 - 18 Uhr) oder per E-Mail: jobcenter-luebeck@jobcenter-ge.de zu klären. 
  • Familienhilfen / Jugendhilfe / Jugendamt / Unterhaltsvorschuss / wirtschaftliche Jugendhilfe
  • Die Arbeitsagentur informiert zur Erreichbarkeit der Arbeitsagenturen, Jobcenter und Familienkassen sowie zu Grundsicherung, Kurzarbeitergeld, Arbeitslosmeldung, Notfall-Kinderzuschlag und anderen Themen im Rahmen der Corona-Pandemie.
  • Der Careleaver e.V. ist eine bundesweite Selbsthilfeorganisation, die sich für die Belange von jungen Menschen einsetzt, die in der stationären Jugendhilfe aufgewachsen sind. Careleaver e.V. hat einen Notfallfonds eingerichtet, um in akuten finanziellen Notlagen schnelle Unterstützung anbieten zu können.

 

Soforthilfen in der Corona-Krise: Die Seite enthält die Webseiten zu allen Bundesländern, die bereits Antragsformulare und Informationen zur Soforthilfe in der Corona-Krise bereitstellen bzw. die Antragsstellung in Kürze möglich sein sollte.

 

Corona-Nothilfe-Pakete des Deutschen Kinderhilfswerks: Um Familien schnell und unbürokratisch unterstützen zu können, hat das Deutsche Kinderhilfswerk Kindernothilfe-Pakete geschnürt.

 

Notfall-Kinderzuschlag

Mit dem Notfall-Kinderzuschlag regelt das Bundesfamilienministerium von April bis September den Zugang zum Kinderzuschlag neu. Die Regelungen sind Teil des Sozialschutzpaketes der Bundesregierung.

Mit dem Kinderzuschlag (KiZ) steht Familien mit kleinem Einkommen eine Unterstützung in Höhe von maximal 185 Euro pro Monat und Kind zu, zusätzlich zum Kindergeld. Ob ein Einkommen klein ist beziehungsweise für die Familie ausreicht, hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel: Wie viele Eltern und Kinder leben in der Familie, wie alt sind die Kinder, wie hoch sind die Wohnkosten?

Als kleines Einkommen gilt beispielsweise für eine Paarfamilie mit zwei Kindern und Wohnkosten von 700 Euro ein Familieneinkommen von circa 1600 bis circa 3300 Euro gemeinsames Bruttoeinkommen (ungefähr 1300 bis 2400 Euro Nettoeinkommen). Bei höheren Wohnkosten kommen auch höhere Werte in Betracht. Liegt das Familieneinkommen in diesem Bereich, besteht sehr wahrscheinlich ein Anspruch auf Kinderzuschlag.

 

Erstattung Kinderbetreuungskosten

Die Hansestadt Lübeck garantiert Ihnen als Erziehungsberechtigte auch für die Zukunft, dass Ihnen aufgrund des geschlossenen Betreuungsvertrages mit Ihrer Betreuungseinrichtung in Rechnung gestellte Elternbeiträge erstattet werden, wenn aufgrund der erlassenen Maßnahmen im rahmen der Coronavirus-Pandemie eine Betreuung nicht gewährleistet werden kann. Bis einschließlich zum 15. Mai 2020 werden vor diesem Hintergrund weiterhin pauschal alle Elternbeiträge erlassen bzw. erstattet. Im Anschluss wird wie bereits für den Monat März anteilig eine taggenaue Abrechnung durchgeführt. Sollten Sie auch über den 15. Mai hinaus die Notbetreuung nicht nutzen dürfen, erhalten Sie weiterhin eine Erstattung des Elternbeitrages von der Hansestadt Lübeck.

 

Hilfe für erwerbstätige Sorgeberechtige, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können

Für Sorgeberechtigte, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können, gibt es einen Entschädigungsanspruch. In das Infektionsschutzgesetz ist auf Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ein Entschädigungsanspruch für Verdienstausfälle bei behördlicher Schließung von Schulen und Kitas zur Eindämmung der gegenwärtigen Pandemie aufgenommen worden. Voraussetzung für den Entschädigungsanspruch ist, dass Sorgeberechtigte einen Verdienstausfall erleiden, der allein auf dem Umstand beruht, dass sie infolge der Schließung der Kita oder Schule ihre betreuungsbedürftigen Kinder selbst betreuen und ihrer Erwerbstätigkeit deswegen nicht nachgehen können. Kinder sind dann betreuungsbedürftig, wenn sie das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für Kinder mit Behinderung, die auf Hilfe angewiesen sind, gilt es keine Altersgrenze. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

 

Elterngeldreform: Neue Regelungen für Familien in der Corona-Krise

Eltern, die in systemrelevanten Branchen und Berufen arbeiten, sollen ihre Elterngeldmonate aufschieben können. Sie können diese auch nach dem 14. Lebensmonat ihres Kindes nehmen, wenn die Situation gemeistert ist, spätestens zum Juni 2021. Die später genommenen Monate verringern bei einem weiteren Kind nicht die Höhe des Elterngeldes.

Der Partnerschaftsbonus, der die parallele Teilzeit der Eltern fördert, soll nicht entfallen oder zurückgezahlt werden müssen, wenn Eltern aufgrund der Covid-19-Pandemie mehr oder weniger arbeiten als geplant.

Während des Bezugs von Elterngeld sollen Einkommensersatzleistungen, die Eltern aufgrund der Covid-19-Pandemie erhalten, die Höhe des Elterngelds nicht reduzieren. Dazu zählt zum Beispiel das Kurzarbeitergeld. Um Nachteile bei der späteren Elterngeldberechnung auszugleichen, können werdende Eltern diese Monate auch von der Elterngeldberechnung ausnehmen.

Die Reglungen gelten rückwirkend am 1.3.20 und zunächst bis Jahresende. Weitere Informationen finden Sie hier.