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Bildungsberichte

 

Was ist ein Bildungsbericht?
Der Bildungsbericht richtet sich an kommunale politische EntscheidungsträgerInnen, an AkteurInnen der Verwaltung und der Bildungsträger sowie an interessierte BürgerInnen. Er soll Transparenz bezüglich der Bildungssituation in Lübeck schaffen: Entwicklungen und Zusammenhänge im Bildungsbereich werden aufgezeigt. Diese können als Entscheidungs­grundlage für die Bildungsplanung in Lübeck dienen, um datenbasiert notwendige Maßnahmen einzuleiten, hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit.

Ein Bildungsbericht fasst alle Daten zusammen, die für die Bildungssituation in Lübeck interessant sind und stellt sie übersichtlich dar. Vergleicht man die letzten Jahre miteinander, kann man erwünschte und unerwünschte Entwicklungen beobachten. Die Lübecker Daten werden mit Erkenntnissen aus der Bildungsforschung erklärt: Warum z.B. brechen Studierende ihr Studium ab? Warum arbeiten viel weniger Männer als Frauen in Kitas? Wie erreicht man Menschen mit Behinderungen in der Volkshochschule?

Warum gibt es Bildungsberichte in Lübeck?
Menschen lernen ihr ganzes Leben lang. Nicht nur, aber oft in Bildungseinrichtungen: In der Kita und Schule erforschen Kinder die Welt, in Studium und Berufsausbildung spezialisieren sich Menschen und in der Weiterbildung erweitern Sie ihre Fachkompetenzen. Und wenn sie nicht wissen, wohin mit ihrem Wunsch nach Weiterentwicklung, erhalten sie Orientierung bei der Bildungsberatung.

Die Hansestadt Lübeck hat die Aufgabe, allen Menschen Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Um dabei wie aus der Vogelperspektive den Überblick über die bunte Vielfalt an Bildungsangeboten zu haben, gibt es das Bildungsmonitoring: Es sammelt Daten zu Bildung in der Stadt und malt die momentane Bildungssituation auf. Wenn man Bildungsbereiche gemeinsam betrachtet, die sonst separat voneinander sind, sind Zusammenhänge leichter zu erkennen: Wenn z.B. Eltern ihre Kinder immer häufiger den ganzen Tag in der Kita anmelden um arbeiten zu können, wollen sie ihr Kind später in der Schule wahrscheinlich auch ganztags betreuen lassen.

Wenn man Daten über mehrere Jahre vergleicht, kann man Entwicklungen ablesen und sie mit den beabsichtigten bildungspolitischen Zielen abgleichen. Dabei stößt man auch auf Wissens- und Datenlücken. Das Bildungsmonitoring unterstützt dabei, offene Fragen in der Bildungsplanung zu beantworten, z.B. durch neue Wege der Datenerhebung. Wie viele Familien mit Neugeborenen werden durch die Willkommensbesuche erreicht? Fördern Ganztagsangebote an Schulen das inklusive Miteinander von Kindern? Wie viele Jugendliche mit Migrationshintergrund machen Abitur? Wer bildet sich weiter?

Was ist der Inhalt der Lübecker Bildungsberichte?
Im Jahr 2012 wurde der 1. Bildungsbericht der Hansestadt Lübeck veröffentlicht. Er umfasst die Lebensspanne von der frühen Kindheit über die Schulzeit bis hin zum Übergang von der Schule in den Beruf. Schwerpunkt ist die Auswertung von Stadtteildaten.

Der 2. Bildungsbericht der Hansestadt Lübeck aus dem Jahr 2014 mit dem Schwerpunkt „Vielfalt und Inklusion“ schreibt die Daten aus dem 1. Bildungsbericht fort und erweitert den Blick von Kindheit und Jugend auf die Bildung im Erwachsenenalter (Hochschulen, Weiterbildung, Bildungsberatung).

Der 2. Bildungsbericht geht der zentralen Frage nach, die in der Lübecker Bildungsplanung handlungsleitend ist: Wie bildungsgerecht, wie inklusiv ist Bildung in Lübeck? Deswegen werden Daten zu Gender-Mainstreaming/Frauen und Männern, Menschen mit Behinderungen, kultureller Vielfalt, Menschen in verschiedenen Lebensphasen und Flüchtlingen in den Mittelpunkt gestellt.

 


Nationale Bildungsberichte bilden das deutsche Bildungswesen als Ganzes ab und reichen von der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter.

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