Lübecker Bildungsbericht
Was ist ein Bildungsbericht?
Der Lübecker Bildungsbericht soll über die Entwicklung des Bildungswesens in der Hansestadt informieren. Hierfür werden regelmäßig verfügbare Daten aufbereitet, ausgewertet und interpretiert. Positive wie negative Entwicklungen werden dargestellt und so u. a. mehr Transparenz geschaffen und mögliche Handlungsfelder identifiziert.
Warum wird der Bericht erstellt?
Der Bericht wird im Rahmen des Programms „Lernen vor Ort“ im Aktionsfeld „Bildungsmonitoring“ erstellt. Beim Bildungsmonitoring handelt es sich um ein umfassendes und systematisches Sammeln, Interpretieren und Bewerten von regelmäßig verfügbaren Daten zum Zwecke der Planung, Steuerung und Kontrolle von Entwicklungen im Bildungssystem. Die Ergebnisse des Bildungsmonitorings können in verschiedener Art und Weise - wie z. B. einer thematischen Analyse, einem Bildungsatlas oder einem Bildungsbericht – dargestellt werden. Die Berichtsform wurde für Lübeck gewählt, weil hier in umfassender, aber kompakter Art und Weise informiert wird.
Der Großteil der 40 „Lernen vor Ort“ - Kommunen greift für den Aufbau des Bildungsmonitorings auf Daten der Statistischen Landesämter zurück. Wir in Lübeck verfügen jedoch bereits über zahlreiche Bereichsstatistiken und -berichte der Verwaltung, die deshalb die Datengrundlage des Monitorings bilden. Es werden beispielsweise regelmäßig die Schul- und Berufsschulstatistik, das Statistische Jahrbuch, die Jugendhilfeplanung sowie zahlreiche weitere Statistiken und Berichte erstellt.
Was ist der Inhalt?
Der Bildungsbericht bringt die verschiedenen Statistiken und Berichte in einen neuen Zusammenhang, da sich die Konzeption des Lübecker Bildungsberichts bereichsübergreifend an den Bildungsphasen eines Menschen („Bildung im Lebenslauf“) orientiert und mehrere dieser Lebensphasen in einem Bericht abbildet. Zudem erfolgt neben der Entwicklung im Zeitverlauf auch eine Differenzierung nach Stadtteilen, so dass auch räumliche Unterschiede deutlich werden.
Der erste Bericht hat zunächst Kinder und junge Menschen unter 25 Jahren im Blick. Dargestellt werden beispielsweise die Arbeit der Familienzentren, die Betreuungssituation von Kindern, der Besuch der allgemeinbildenden Schulen, der Übergang in die berufliche Bildung sowie die Kinder- und Jugendarbeit.
Wann wird der Bericht veröffentlicht?
Veröffentlichung erfolgt im Frühjahr 2012.
Bildungsberichte des Landes Schleswig-Holstein 2006 und 2008.
Nationale Bildungsberichte


